Der Politik- und Wahlthread 3

Dieses Thema im Forum "Off-Topic" wurde erstellt von Der_Eisbaer, 23/5/18.

  1. RazurUr

    RazurUr Mitglied

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    Dragnet das Problem ist ja eher, dass unsere Spitzenpolitiker alle so agieren wie Manager in der freien Marktwirtschaft, baut man scheiße hört man auf bekommt fette Abfindung und geht zur nächsten großen Firma. Sieht man doch bei den ganzen deutschen Banken. Wie oft hat Herr Winterkorn gewechselt und wurde immer fleißig dafür belohnt ^^.
     
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  2. Tulpen

    Tulpen Mitglied

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    Keiner hat von denen verdient weiter Politik in Ämtern auszuführen und man kopiert garantiert nicht "den ein oder anderen Text" ungekennzeichnet in seine Arbeiten. Das tun nur Betrüger und Leute vom Fach, die für gewöhnlich solche Arbeiten bewerten, merken sowas relativ schnell.
    Ich finde es außerdem bisschen zu kurz gedacht, jeder der die Wissenschaft demontiert, erzeugt einen Schaden, den man nicht nur finanziell beziffern kann und sollte.
    Und schau dir mal unsere Bildungsministerin an und was die in ihren Reden für ein Misst sabbelt. Der würde ein ehrlich erarbeiteter Doktortitel garantiert nicht schaden.
     
  3. RazurUr

    RazurUr Mitglied

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    Ministerium für Bildung und Forschung ist glaube ich der einzige Posten wo es sinnvoll wäre jemanden mit akademischen Titel zu besetzen. Alle anderen Ministerien finde ich was Dr. Titel betrifft eher irrelevant. Obwohl man sich auch jede Menge Berater bedienen kann welche einen akademischen Titel besitzen. Früher hatte man noch Berater aus der eigenen Partei heut bedient man sich externen Firmen ;-). Zahlt ja schließlich der dumme Michel.
     
  4. Tulpen

    Tulpen Mitglied

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    Ich finde gerade in den Ministerien sollten eigentlich Experten sitzen und nicht nur so ein Grüßaugust. Im Bundestag kann von mir aus der Bevölkerungsschnitt sitzen, die dann Gesetzte, welche von Experten erarbeitet wurden, nur nach ihrem Gewissen Gesetzte annehmen oder ablehnen. Natürlich gibt es dann noch Ausschüsse, Fraktionen usw., aber das sollte eine untergeordnete Rolle spielen.
     
  5. Dragnet

    Dragnet Mitarbeiter Administrator

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    Siehe Bundeswehr, ich weiß Frauenrechte etc, aber das da jemand Verteidigungsminister(in) wird ohne selber gedient zu haben, ist doch Unsinn. Von so jemanden kann ich nicht erwarten, da auch nur ansatzweise Kompetenz mitzubringen. Die Grünen sind ja auch witzig:

    https://www.spiegel.de/politik/deut...wehrdienstverweigerung-zurueck-a-1274528.html

    Also jetzt wo wir auch als Grüne Chancen haben einen Verteidigungsminister zu stellen, würden wir es selbst verständlich auch mit unserem Gewissen vereinbaren können Menschen zu erschießen. Genau mein Humor. :rolleyes:
     
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  6. Tulpen

    Tulpen Mitglied

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    Ein Kriegsdienstverweigerer als Verteidigungspolitiker, ich werd nicht mehr. :lol:
     
  7. Isaro

    Isaro Mitglied

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    Hey, in den USA ist ein Kriegsdienstverweigerer der Oberbefehlshaber, gar nicht weit hergeholt :rolleyes:
     
  8. Tulpen

    Tulpen Mitglied

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    Als Präsident oder BK muss man halt auf allen Hochzeiten tanzen, da kann man nicht erwarten, dass ein Mensch alle Rollen ausfüllt. Der Grüne hat sich aber als Kriegsdienstverweigerer ja mit voller Absicht als Verteidigungspolitiker spezialisiert und das ist dann schon seltsam.^^
     
  9. RazurUr

    RazurUr Mitglied

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    Für was? Es gibt doch in jeder Partei genug Juristen als Berater oder nicht? Zu Schluss braucht man doch nur Personen die eine gewisse Ausstrahlung besitzen und redegewandt sind und diejenigen müssten sich dann schon darum
    kümmern gescheite Berater an Ihrer Seite zu haben. Gesetze entwerfen und zu beschließen sind für mich zwei paar verschiedene Schuhe. Und was bringt es uns wenn wir einen Dr. der Medizin oder Physik haben und denjenigen
    auf den Posten des Wirtschaftsministers setzen? Da garantiert uns doch der Dr. Titel überhaupt nicht ob derjenige mit Finanzen umgehen kann. Mein Stiefvater war 35 Jahre Mathematiklehrer und er konnte mit Geld nicht umgehen
    nur so als Beispiel! Wenn wir nur noch nach Dr. Titel gehen je Posten, bleiben nicht mehr viele übrig welche ernsthaft dann Politik treiben könnten. Deswegen sind für mich jegliche Dr. Titel ausser in der Medizin überflüssig. Und
    die meisten schließen doch nur einen Dr. Titel ( Ausser in der Medizin) oder gar Prof. ab um des Prestige wegen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31/7/19
  10. Isaro

    Isaro Mitglied

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    Dr. Titel ist gerade in der Medizin nur Prestige. Prof. ist kein Titel sondern ein Job. Dazu wird man berufen. Der Doktor ist in der Wissenschaft wichtig und den macht man nicht nebenbei. Das ist ein Fulltimejob der kacke bezahlt wird!
     
  11. RazurUr

    RazurUr Mitglied

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    Warum ist ein Doktor Titel wichtig in der Wissenschaft? Macht es den Menschen schlauer deswegen? Für mich sind Dr. Titel im allgemeinen reiner Prestige.
     
  12. Tulpen

    Tulpen Mitglied

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    Minister beschließen keine Gesetze höchstens Verordnungen, Gesetze beschließt das Parlament, also unser Bundestag. Man kann als Minister nur gute Gesetze auf den Weg bringen, wenn man auch Ahnung von dem hat, was einem der Berater serviert.

    Was hat ein Mathematikstudium auf Lehramt mit Finanzen zu tun? Im Mathematikstudium lernt man vor allem das Beweisen und evt. bisschen das Herleiten.

    omg -.-

    Der Doktortitel wird einem nicht geschenkt, sondern man muss (Medizin ausgenommen) jahrelang dafür wissenschaftlich arbeiten, ein Thema voll durchdringen und nachprüfbare Ergebnisse veröffentlichen. Die Wissenschaft hatte gute 400 Jahre, aber mittlerweile merkt man an jeder Ecke die Geringschätzung dessen und wie Ideologie, Ignoranz und Metaphysik die Wissenschaft zurückdrängen sollen. Gerade der Mediziner braucht überhaupt kein Doktortitel, jemand der dagegen wissenschaftlich arbeitet, Grundlagenforschung macht, der fährt mit einem Doktortitel deutlich besser.
    Ich habe hier auch die leise Vermutung, dass du überhaupt nicht weißt, was ein Doktor eigentlich ist.^^

    Und ich habe nicht gesagt, dass alle Minister Doktortitel brauchen, nur dass sie mehr vom Fach sein sollten. Im Besonderen sollte es aufhören, jemanden auf den Posten zu setzen, weil dieser einfach parteipolitisch gerade dran wäre.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31/7/19
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  13. Adar

    Adar Mitglied

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    Wie soll denn ein Politiker / Minister überhaupt an Fachwissen seines Ministerium rankommen? Im Regelfall kommt der Politiker zu sowas überhaupt nicht. Bis jemand Minister geworden ist, hat der soviel Parteiarbeit auf kommunaler, regionaler und/oder Landesebene hinter sich, dass er sich u.U. innerhalb einer Partei mal einen Namen gemacht hat, wo die Entscheider denken, ja - das wäre jemand für den Bund. Klar muss er was studiert haben ... was? Im Prinzip egal. Meistens irgendwas mit Jura oder BWL. Hauptsache reden kann er/sie/es ... sich behaupten etc. pp. Das hat der Politiker dann eh schon mehrfach bewiesen, denn sonst käme niemand auf die Idee ein Ministerposten anzubieten (und Parteikollegen stimmen auch noch zu).

    Die Quereinsteiger, die direkt mal Ahnung hätten, sind idR so "gestört" und/oder unangenehm, dass diese Personen überhaupt nicht in den engeren Kreis kommen bzw. hören vorher entnervt auf oder nennen wir es mal - ziehen sich aus Gesundheitsgründen zurück.

    Ein Minister muss integer sein - das sollte jeder, der in eine Regierung will. Die Beamten, die in den Ministerien arbeiten (die arbeiten immer dort - egal ob CDU, CSU, SPD, FDP, Grüne, AfD, PETA, Die Partei what ever die Mehrheit haben) - die müssen Fachwissen haben und dem Minister entsprechend alles vorarbeiten, darlegen, belegen, beweisen usw. Der Minister muss es verstehen, die Querverbindungen mit anderen Ministerien abklären, absprechen, die Gesetzgebung prüfen (lassen) und dann alles fertige zur Abstimmung vorlegen. Von mir aus, kann auch gerne noch mal ein Berater drüber schauen - aber nicht für XX Mio€.

    Wenn der Minister dann noch zufällig einen Dr. geschafft hat ... ok - klasse - dann kann er ja wenigstens lesen und verstehen (im Regelfall hat man den Dr. dann vor der Politikkarriere geschafft), was seine Zuarbeiter ihm da auf den Tisch gelegt haben. Hat er keinen Dr. sollte er das auch können ;)

    Ansonsten ... wer sich einen Dr. erarbeitet hat, darf ihn gerne offen tragen. Die Dr. ehrenhalber können sie gerne einstampfen.
     
  14. Tulpen

    Tulpen Mitglied

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    Eigentlich ist es doch relativ einfach. Wenn ich einen Wirtschaftsminister brauche, dann schaue ich zuerst nach jemanden, der vielleicht VWL oder etwas ähnliches studiert hat oder zumindest etwas in der Wirtschaft vollbracht hat. Habe ich keinen der drei Sätze gerade raus bekommt, suche ich nach jemanden in der Partei, der wie du es so schön nennst "Parteiarbeit" in diese Richtung gemacht hat. Vielleicht gab es ja irgendein Ausschuss im BT für Wirtschaft, wo sich jemand mit seiner Arbeit profilieren konnte. Gibt es auch den nicht, suche ich schlussendlich außerhalb meiner Partei, was im Ausland gar nicht so selten vorkommt.

    Was ich gar nicht mehr sehen kann, ist, wenn man einfach jemanden den Posten zuschustert, weil man es ihm während des Wahlkampfes für seine Hilfe versprochen hat oder einfach, weil derjenige so unglaublich loyal ist, siehe Altmaier, eine Katastrophe, siehe vdL, eine Katastrophe, siehe Karliczek, eine .. usw

    Diese ganzen Berufspolitiker heute sind nur noch auf Karriere aus, welcher Posten es genau ist, interessiert doch die meisten gar nicht mehr. Hauptsache man kann von Lobbyisten Zusagen für die Zeit nach dem Ministeramt erhalten, um später irgendwo gut unterzukommen. Erst Dann hat man richtig Karriere gemacht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1/8/19
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  15. Adar

    Adar Mitglied

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    Schöne Welt, lass dich knutschen.
     
  16. Tulpen

    Tulpen Mitglied

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    Mehr fällt dir dazu nicht ein?
     
  17. RazurUr

    RazurUr Mitglied

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    Vielleicht ist er liebes bedürftig ;-D
     
  18. Adar

    Adar Mitglied

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    Doch, aber ich muss meine Gedanken nicht immer aufschreiben.
     
  19. Tulpen

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  20. Isaro

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    Habe nichtmal Geld bekommen. Vater Beamter mit A8 und Unterhalt für drei Kinder, (300€ oder so?), hatte nur noch 900€ für sich selbst und wurde dann auch noch in Frühpension mit Mitte 50 geschickt, Mutter war Taxifahrerin. Aber wir waren Reich, meine Eltern sollen das bitte finanzieren. Bullshit.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2/8/19